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Fußball 1.Bundesliga 2006/07 1.Bundesliga 2006/07 Staffel-ID [] Print    
 Spielbericht: 13. Spieltag - Samstag, 18. November 2006 - 15:30 Uhr
Aachener Turn- und Sportverein Alemannia 1900 2 - 2 SV Werder Bremen 1899 e. V. I
(1 - 0)

Zeitlinie

1. Halbzeit
2. Halbzeit

Aachener Turn- und Sportverein Alemannia 1900
Zeit des Wechsels 72 ::<img src="https://fussballineuropa.de/images/com_sportsmanagement/database/events/soccer/in.png" />Marius Ebbers <br> <img src="https://fussballineuropa.de/images/com_sportsmanagement/database/events/soccer/out.png" />Laurentiu Aurelian Reghecampf Tor Min. 68 ::<img src="https://fussballineuropa.de/images/com_sportsmanagement/database/persons/jan_schlaudraff_1332157469.jpg" width="40" /><br />Jan Schlaudraff Tor Min. 34 ::<img src="https://fussballineuropa.de/images/com_sportsmanagement/database/persons/sascha_r__sler_1332200776.jpg" width="40" /><br />Sascha Rösler
SV Werder Bremen 1899 e. V. I
Zeit des Wechsels 46 ::<img src="https://fussballineuropa.de/images/com_sportsmanagement/database/events/soccer/in.png" />Daniel Monberg Jensen <br> <img src="https://fussballineuropa.de/images/com_sportsmanagement/database/events/soccer/out.png" />Jurica Vranjes Zeit des Wechsels 70 ::<img src="https://fussballineuropa.de/images/com_sportsmanagement/database/events/soccer/in.png" />Hugo Miguel Pereira de Almeida <br> <img src="https://fussballineuropa.de/images/com_sportsmanagement/database/events/soccer/out.png" />Tim Borowski Gelbe Karte Min. 90 ::<img src="https://fussballineuropa.de/images/com_sportsmanagement/database/persons/diego_ribas_da_cunha_1332157952.jpg" width="40" /><br />Diego Ribas da Cunha Gelbe Karte Min. 75 ::<img src="https://fussballineuropa.de/images/com_sportsmanagement/database/persons/torsten_frings_1332157594.jpg" width="40" /><br />Torsten Frings Gelbe Karte Min. 22 ::<img src="https://fussballineuropa.de/images/com_sportsmanagement/database/persons/jurica_vranjes_1332157955.jpg" width="40" /><br />Jurica Vranjes Tor Min. 79 ::<img src="https://fussballineuropa.de/images/com_sportsmanagement/database/persons/miroslav_josef_klose_1332151957.jpg" width="40" /><br />Miroslav Josef Klose Tor Min. 48 ::<img src="https://fussballineuropa.de/images/com_sportsmanagement/database/persons/per_mertesacker_1332157590.jpg" width="40" /><br />Per Mertesacker

Informationen

Spieldatum:
Samstag, 18. November 2006
Beginn des Spiels:
15:30 Uhr
Schiedsrichter:
Zuschauer
: 20.800

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Aachener TuS Alemannia Aachen 1900 e.V.
SV Werder Bremen 1899 e. V.
 Zusammenfassung

Weiterer Dämpfer für Bremen: Nur 2:2 in Aachen

Aachen (dpa) - Erst gefeuert, dann gefeiert. Jung-Nationalspieler Jan Schlaudraff hat sich mit seinem großartigen Treffer zum 2:1 im Heimspiel der Fußball-Bundesliga gegen Werder Bremen bei Alemannia Aachen rehabilitiert.

«Das ist seine Extraklasse. Es war das Tor des Jahres», freute sich Aachens Cheftrainer Michael Frotzeck nach dem 2:2 (1:0)-Endstand über das egoistische Kabinettstück des von ihm zuletzt degradierten 23-Jährigen. Nacheinander hatte sein Stürmertalent in der 68. Minute drei Bremer umdribbelt und den herauseilenden Werder-Keeper Tim Wiese mit einem Lupfer überwunden.

«Für mich war wichtig zu zeigen, dass ich alles für die Mannschaft und den Verein tue», sagte Schlaudraff, der beim Zypern-Länderspiel zum zweiten Mal für die Nationalmannschaft nominiert war. Schließlich hatte Frontzeck das Stürmertalent wegen dessen mangelnder Mannschaftsdienlichkeit mit einer «Denkpause» für das Punktspiel gegen Dortmund abgestraft. «Ich bin nachdenklich geworden und werde mich zukünftig mehr zurückhalten, doch das ist jetzt kein Thema mehr», sagte Schlaudraff.

Dies hofft auch Aachens Sportdirektor Jörg Schmadtke, den Schlaudraffs Ego-Traumtor-Trip diesmal nicht störte, ihn aber nur als ersten Schritt zur sportlichen Resozialisierung ansieht: «Das ist ein permanenter Prozess.» Anerkennung bekam der Schütze nach der Partie vom gegnerischen Torwart Wiese für den Geniestreich: «Wenn er das gewollt hat, muss er bei Real Madrid oder dem FC Barcelona spielen.»

Sorgen muss man sich machen, dass die Bremer nach dieser erneut schwachen Vorstellung im Champions-League-Hit gegen den FC Chelsea nicht unter die Räder kommen. «Aachen hat es uns mit Laufbereitschaft und Aggressivität vorgemacht, wie es geht. Wir werden bis Mittwoch noch die eine oder andere Gesprächsrunde haben», meinte Werder-Torjäger Miroslav Klose, dessen Kopfballtreffer zum 2:2 (79. Minute) ein Stürmerfoul gegen Moses Sichone vorausgegangen war. «Das ist eine 50:50-Entscheidung gewesen. Für mich war es kein Foul», so Klose. Zuvor hatte Per Mertesacker (47.) die Aachener Führung durch Sascha Rösler (33.) egalisiert.

Werder-Chefcoach Thomas Schaaf schwärmte nach dem kraftlosen Gekicke seiner Elf allein über die Alemannia. «Sie hat mit Herz und Begeisterung gespielt.» Seinen ausgelaugten Spielern fehlten diese Komponenten, so dass nach dem «goldenen Oktober» der Zauberfußball á la Bremen erstmal vorbei ist. «Wir müssen gegen Chelsea nun eine Schippe drauf legen, wenn es geht zwei», forderte der Werder- Vorsitzende Jürgen L. Born, der nach der zweiten Pflichtpartie ohne Sieg aber nichts von einer Krise wissen will: «Wir sind in der Tabelle Zweiter, das ist ein Champions-League-Platz. Doch wir können noch mehr.»

Am Können gibt es kaum Zweifel, nur am Wollen hapert es momentan. «Es ist unglaublich, alle drei Tage ein Spiel. Die Belastung ist zu hoch geworden, da kann man von uns nicht immer Zauberfußball erwarten», klagte Bremens Kapitän Torsten Frings, der 1997 von Aachen erstmals an die Weser wechselte. Werder-Torwart Wiese hofft nun auf den Chelsea-Effekt und einen neuen Kick durch Englands Starensemble. «Wir hatten schon einmal eine schlechte Phase in dieser Saison. Dann kam Barcelona und wir bekamen einen Lauf», sagte er. «Genauso müssen wir es jetzt wieder machen.»




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